Egmont Lyx, 1. Auflage Juli 2009
Originaltitel: Fire Me Up
Aus dem Amerikanischen von Margarethe van Pée
Taschenbuch, 336 Seiten
€ 9,95 [D] | € 10,30 [A]
ISBN: 978-3-8025-8150-2
Leseprobe

Genre: Dark Fantasy



Klappentext:

Aisling Grey, frischgebackene Hüterin des Höllentors, will mehr über ihre magischen Fähigkeiten in Erfahrung bringen. Deshalb besucht sie einen Kongress für übernatürliche Wesen in Budapest. Im Tagungshotel trifft sie auf Drake Vireo, den unwiderstehlichen Anführer der grünen Werdrachen. Der will Aisling mit allen Mitteln überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind. Kann sie sich seinem feurigen Charme entziehen? Und will sie es überhaupt?

Innerer Klappentext:

Als frischgebackene Hüterin des Höllentors hat Aisling Grey noch viel zu lernen. Deshalb besucht sie einen Kongress für übernatürliche Wesen in Budapest. Hier will sie sich einen Mentor suchen, der ihren magischen Fähigkeiten auf die Sprünge hilft. Im Tagungshotel trifft sie ausgerechnet den unwiderstehlichen Drake Vireo wieder. Drake – seines Zeichens ein Werdrache – ist besessen von der Idee, dass Aisling seine Gefährtin ist – ganz egal, was sie davon hält –, und setzt alles daran, sie für sich zu gewinnen. Aber das ist nur der Anfang: Wildfremde Männer werfen sich Aisling willenlos zu Füßen, dass es eine wahre Plage ist; das magische Amulett, das sie überbringen soll, wird gestohlen; alle Lehrer, die Aisling für sich in Betracht zieht, enden als Leiche, und sie selbst gerät unter Mordverdacht. Wer kann es ihr da verdenken, dass Drakes Bett ihr auf einmal wie der Himmel auf Erden erscheint?



Rezension:

Während den Schauplatz der Geschichte um Aisling Grey im ersten Band die Stadt der Liebe in Frankreich darstellte, ist der Ort des Geschehens im zweiten Teil der Reihe die wunderschöne osteuropäische Metropole Budapest – nur vier Wochen später.

Kaum dort angekommen, stolpert Ash schon wieder von einer brenzligen Situation in die nächste – für sie selbst recht unerfreulich, für den Leser höchst amüsant. Und natürlich landet sie sofort, in einer äußerst unangenehmen Position, vor Drake Vireos Füßen.

Drake Vireo, der bereits im ersten Teil eine ungeheuere Anziehungskraft auf Aisling (und die Leserin) ausübte, hat an seiner Ausstrahlung nichts eingebüßt. Vielmehr hat man den Eindruck, dass die noch geheimnisvoller geworden ist. Aisling hat ihre schwachen Momente, nimmt sich aber fest vor, stark zu bleiben – schließlich ist sie mit zwei Missionen nach Budapest gekommen und hat keine Zeit, sich ablenken zu lassen. Zugegeben, wirklich überzeugend ist dieser Wille zu keinem Zeitpunkt, doch durch die sehr reale Darstellung kann man – zumindest als Leserin – die „Schwäche“ durchaus nachvollziehen.

Neben dem Vorhaben, sich einen geeigneten Mentor für ihre Ausbildung zu suchen, hat Aisling einen neuen Auftrag von ihrem Onkel erhalten. Dieses Mal soll sie ein Amulett mit erstaunlichen Kräften, die sich im Laufe ihres Aufenthalts bemerkbar machen, überbringen, was sich allerdings schwierig gestaltet, da der Empfänger ein Eremit ohne festen Wohnsitz ist. Mit Hilfe ihres Dämonenhundes Jim und dem Taxifahrer René – der seinen Cousin in Budapest vertritt – macht sie sich auf die Suche nach ihrem Kunden. Weitere Unterstützung bekommt sie dabei von der professionellen Jungfrau Tiffany, die ziemlich eigen, aber genauso liebenswert ist. Außerdem lernt Ash in Budapest zwei weitere Drachenclans kennen, die für den Verlauf der Geschichte wichtige Charaktere darstellen.

So muss sich Aisling nicht nur gegen den Mordverdacht an zwei potentiellen Mentorinnen und den unwiderstehlichen Drake Vireo behaupten, sondern darf auch die beiden Hauptaufgaben ihres Besuches nicht vergessen. Und dann ist da noch die Strafe des Grünen Drachenclans, die auf Aislings Herausforderung im ersten Band folgt … was erwartet sie wohl?

MacAlister schafft es erneut, dem Leser ein großes Vergnügen zu bereiten, in dem sie ihre Protagonistin von einer unangenehmen Situation in die nächste rennen und sie alle mit mehr oder weniger Bravour und sehr viel Charme meistern lässt. Neue sympathische Charaktere, von denen man sehr wahrscheinlich im Folgeband ebenfalls lesen wird, machen Manche lieben’s heiß vielfältig und überaus lesenswert.

Einziger Minuspunkt des Buches: Es ist viel zu schnell zuende!



Fazit:

Auch mit dem zweiten Teil von Dragon Love hebt sich MacAlister deutlich von der typischen DarkFantasy-Masse ab und schenkt dem Leser kurzweiligen und amüsanten Lesespaß. Diese Reihe hat Sucht-Potential und es bleibt zu hoffen, dass nach dem dritten Band nicht Schluss ist.



Wertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 4/5



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